Störtebeker Ufer Hamburg
Das Störtebeker Ufer gehört zur Hamburger HafenCity und ist vor allem durch das Denkmal für Klaus Störtebeker bekannt. Die Uferpromenade liegt im Überseequartier am Magdeburger Hafen, gegenüber dem Internationalen Maritimen Museum. Das Ufer eignet sich besonders gut für einen entspannten Spaziergang, da du direkt am Wasser entlang gehst und auch keine Autos dort fahren dürfen.

Wo liegt das Störtebeker Ufer?
Das Störtebeker Ufer befindet sich im Überseequartier im Bereich des Magdeburger Hafens. Dort geht es immer entlang an der Kaimauer. Los geht das Störtebeker Ufer am Dar-es-Salaam Platz. Von dort führt es parallel zur Osakaallee, vorbei an der Busanbrücke Richtung Süden. ine Übersicht über die Brücken und Übergänge findest du auch im Artikel Brücken im Überseequartier und seiner Umgebung. Über eine Rampe geht es dann kurz vor der Überseeallee schließlich wieder hinauf zur Osakaallee. Das Störtebeker-Denkmal liegt gegenüber dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg.

Warum heißt es Störtebeker Ufer?
Der Name geht auf das Denkmal für den Seeräuber Klaus Störtebeker zurück. Die Stadt Hamburg erklärt die Benennung in ihrer amtlichen Übersicht der Verkehrsflächen ausdrücklich mit dem am Ufer stehenden Denkmal. Die Benennung des Störtebeker Ufers erfolgte 2013. Anders als die anderen Straßen im Überseequartier wurde das Ufer nicht nach einer internationalen Hafenstadt benannt, sondern nach dem berühmten Seefahrer Störtebeker.
Das Störtebeker-Denkmal
Das bekannteste Ziel am Ufer ist das bronzene Denkmal von Klaus Störtebeker. Die zwei Tonnen schwere Figur stammt vom Bildhauer Hansjörg Wagner und wurde 1982 aufgestellt. Sie zeigt den gefesselten Piraten kurz vor seiner Hinrichtung. Auf dem Sockel steht die Inschrift „Gottes Freund, der Welt Feind“. Das Denkmal befindet sich gegenüber dem Internationalen Maritimen Museum und ist damit ein naheliegender Halt, wenn du dich für Hamburgs maritime Geschichte interessierst.
Störtebeker ist eine Figur, um die sich zahlreiche Erzählungen ranken. Der Überlieferung nach wurde er 1401 auf dem Grasbrook hingerichtet. Viele Details seiner Lebensgeschichte und insbesondere die berühmte Geschichte, er sei nach seiner Enthauptung noch an mehreren Gefährten vorbeigelaufen, sind Legenden und nicht als gesicherte historische Tatsachen zu behandeln.

Was kannst du am Störtebeker Ufer sehen?
Der konkrete Anlaufpunkt ist das Denkmal. Daneben prägen der Brooktorhafen und die gegenüberliegende Museumsfassade den Ort. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du den Besuch mit dem Internationalen Maritimen Museum verbinden. Es bietet einen thematisch passenden Einblick in die Geschichte der Schifffahrt. Außerdem befindest du dich auch gleich am Magdeburger Hafen und der Magdeburger Brücke. Diese sind ebenfalls schön vom Ufer aus zu sehen. Damit bietet sich das Ufer besonder für einen kurzen Spaziergang abseits der Autos durchs Überseequartier Hamburg an. Für einen längeren Spaziergang kannst du anschließend weitere Teile der HafenCity erkunden. Im Artikel zum Chicagokai findest du Informationen zu einem anderen Uferbereich des Überseequartiers.

Insidertipp
Wenn du zum Störtebeker-Denkmal gehst, verbinde den kurzen Halt nach Möglichkeit mit einem Besuch des Internationalen Maritimen Museums gegenüber. So ergänzt du den Blick auf die bekannte Figur durch einen breiteren Einblick in Hamburgs maritime Geschichte. Du kannst auch direkt über die Busanbrücke den Magdeburger Hafen queren und gelangst sofort zum Museum. Alternativ gehst du über den Dar-es-Salaam Platz einmal um das Gebäude herum, um dann über die Leon Brücke ins Museum zu kommen.
Häufige Fragen zum Störtebeker Ufer
Das Störtebeker Ufer liegt im Überseequartier am Magdeburger Hafen. Das Störtebeker-Denkmal befindet sich gegenüber dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg.
Der wichtigste Anlaufpunkt ist das bronzene Denkmal für Klaus Störtebeker. In der direkten Umgebung liegen der Brooktorhafen und das Internationale Maritime Museum.
Die Straße wurde nach dem Denkmal für Klaus Störtebeker benannt. Die Stadt Hamburg dokumentiert diese Namensherkunft in ihrer amtlichen Übersicht der Verkehrsflächenbenennungen.

